KINDER UND ENGLISCH, MÜHELOSES LERNEN

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In der heutigen Welt ist die Kenntnis der englischen Sprache ein unverzichtbares Muss. Das fängt auf dem Arbeitsmarkt an, wo häufig Sprachkenntnisse erforderlich sind oder zumindest Pluspunkte auf dem Lebenslauf darstellen, aber auch im gesellschaftlichen Bereich, bei Reisen ins Ausland, auf internationalen Veranstaltungen, Konferenzen, Tagungen, Studienreisen und so weiter und so fort. Viele denken also ziemlich spät im Leben an das Erlernen einer Fremdsprache, weil ihnen erst dann die Vorteile und Chancen bewusst werden, die eine solche mit sich bringt.

Es ist nie zu früh

Das Erlernen einer neuen Sprache im Erwachsenenalter ist ein Abenteuer und oft mühsam. In der frühen Kindheit ist es hingegen ein natürlicher Prozess und geschieht völlig mühelos. Dies liegt an einer angeborenen Veranlagung des Kindes für das Erlernen von Sprachen in den ersten Lebensjahren, die jedoch ab dem Alter von sechs bis etwa zwölf Jahren immer weiter abnimmt. Die Möglichkeit, ein Kind zweisprachig aufwachsen zu lassen oder ihm zumindest die Gelegenheit zu geben, diese Fähigkeiten ohne große Mühe zu erwerben, sollte daher so früh wie möglich genutzt werden: Es gibt Englischkurse, die speziell für Kleinkinder konzipiert sind, in denen die Kinder durch Spiel, Sport und andere spannende Aktivitäten auf einfache und vergnügliche Weise an eine neue Sprache herangeführt werden.

Internet, Englisch für jedermann

Und wenn es nicht möglich ist, an einem Kurs teilzunehmen, keine Sorge: Es gibt im Internet eigens dafür vorgesehene Portale, wo auch die Kleinen, natürlich unter der Aufsicht eines Erwachsenen, die englische Sprache üben und dabei viel Spaß haben können. Ein Beispiel dafür ist UpToTen, eine Website, die sichere Spiele und Aktivitäten bietet, mit denen das Erlernen einer Fremdsprache gefördert wird. Sie ist für Kinder bis zu zehn Jahren gedacht, daher „up to ten“, und verbindet das Erlernen der Sprache mit Spielen, die das Gedächtnis, Kreativität und manuelle Geschicklichkeit trainieren. Hier findet man also virtuelle Puzzles, Geschichten zum Zuhören oder Lesen, Rätsel, Animationen, Lieder, Online-Malvorlagen und interaktive Spiele. Eine weitere interessante Website ist auch Starfall, die auf das Lesen und Schreiben der Sprache fokussiert: Sie führt das Kind durch ein erstes Basis-Niveau „Starfall ABC“ an die „Phonics“ der englischen Sprache heran und dann an eine fortgeschrittene Sektion „It’s fun to read“. Die Website ist jedenfalls für Kinder von 3 bis 6 Jahren konzipiert und wie auch UpToTen bietet sie Basisdienste für kostenlose Accounts und zusätzliche Optionen, wenn man stattdessen einen Premium-Account erwirbt.

Übersetzte Websites, ein natürlicher „Paralleltext“

Eine weitere Lernmöglichkeit für Sprachen im Web ist die auf Websites, die mit Hilfe von speziellen technischen Übersetzung eine mehrsprachige Plattform anbieten. Sie können die natürlichen Interessen des Kindes nutzen und mit ihm die Websites über seine Lieblings-Superhelden, die Hauptfiguren von Zeichentrickserien oder anderer Themen seines Interesses auf Englisch erkunden. Die Vorteile sind dabei vielfältig: Einerseits kann man das Kind bei der Wahl des Themas miteinbeziehen, das vertieft werden soll, und dann hat man Zugriff auf eine praktisch unbegrenzte Menge an Inhalten. Und auch falls die Version in englischer Sprache für das Kind noch zu schwierig sein sollte, kann man jederzeit die Website in der eigenen Muttersprache aufrufen und erhält damit eine multimediale und interaktive Version des traditionellen „Paralleltextes“.

 

 

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21 Jahre, Student, Handball, Volleyball, 8 Jahre Jugendarbeit, Entdecker, Ohne Spaß kein Fun, Kinder an die Macht!